Zwei Western Mountaineering auf Weltreise

Eine Weltreise aus einer etwas anderen Perspektive

Vielleicht sollte ich uns kurz vorstellen. Wir sind ein Pärchen Western Mountaineering Apache Super MF Daunenschlafsäcke. Zwei Jahre lang waren wir auf Weltreise und haben alle Kontinente gesehen. Mehr oder weniger gesehen, aber dazu später mehr.

Die Vorgeschichte

Wir waren nach unserer ersten Reise aus den USA nach Deutschland warm trocken in einem Outdoor-Geschäft in Düsseldorf untergekommen. Mich hatte man ausgestellt, und meine Partnerin lag locker gepackt in einem großen Aufbewahrungsack. So nah und doch so fern. Eines Tages kamen dann interessierte Kunden in den Laden um Schlafsäcke für Ihre Weltreise zu kaufen. Als der Verkäufer anfing, meine unzweifelhaft vorhandenen Vorteile zu schildern, wünschte ich mir insgeheim, der Kelch würde an mir vorüber gehen. Allerdings wurde ich bei dem Wort Weltreise dann doch hellhörig – mal richtig unterwegs zu sein, dafür hat Werstern Mountaineering mich schließlich gemacht. Und da die Kunden Sherpas meine bauschige Partnerin direkt auch gekauft haben, war das ein richtiger Glücksgriff. So sind wir beide zu unseren Sherpas gekommen, die uns die nächsten zwei Jahre durch die Weltgeschichte geschleppt haben.

western mountaineering schlafsäckeDas Abenteuer beginnt und es wird ungemütlich

Zunächst versammelte sich alles an Ausrüstung, was mit sollte, im Wohnzimmer. Landkarten, Tickets und Visa gaben uns eine ungefähre Vorstellung davon, wo es lang gehen sollte. Dann wurde gepackt. Das erste Mal wurden wir in unsere Packsäcke gestopft, kein Vergnügen kann ich sagen und im Rucksack war es dann noch ein bisschen enger, da wir uns den Platz mit Ausrüstung und Kleidung teilen mussten. Was später noch etwas unangenehm wurde, wenn keine Waschmaschine in der Nähe war. Dann ging es endlich los. Tagsüber waren wir einzeln verpackt im Rucksack, aber abends wurden wir ausgepackt und ins schützende Zelt gelegt. Die Nacht über haben wir dann eng an eng zusammen verbracht.
Mit dem Zelt und den Liegematten haben wir uns übrigens schnell angefreundet, während wir dem Kocher ein gewisses Misstrauen entgegen brachten. Morgens wurden wir dann aufgeschüttelt und zum Lüften auf das Zelt gelegt. Das tat oft gut, je nachdem, wie sehr sich unsere Sherpas am Vortag angestrengt hatten. Und das waren die Augenblicke, an denen wir etwas von der Welt gesehen haben. Wüste, Berge, Seen, Canyons, Meer, endlose Weite und dichter Wald. Es gab auch Nächte in Herbergen und Hotels, am besten waren allerdings die Nächte unter freiem Himmel mit Blick in den Sternenhimmel.

Die Luft ist raus

Je länger die Reise dauerte, desto mitgenommenener waren wir. Nach zwei Jahren Dauergebrauch ging es echt an unsere Substanz. Die Reise war extrem strapaziös, was man uns inzwischen auch deutlich angesehen hat. Trotzdem hatten wir natürlich unsere Aufgabe zu erfüllen, aber wir waren schon froh, als die Reise um die Welt beendet war. Mit vielen beeindruckenden Bildern, aber auch mit vielen Falten und wirklich platt.

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Auf der Wellnessfarm

Unsere Sherpas haben wohl auch gesehen, dass unser Zustand nicht mehr der beste war. Jedenfalls haben sie uns wieder zu Sack & Pack gebracht, die dann eine Wellnesskur für uns gebucht haben. Einmal angekommen wurden wir von unserer Füllung befreit und ausgiebig gewaschen. Den Schmutz von zwei Jahren Weltreise loszuwerden war eine echte Befreiung. Die Daunenfüllung wurde ebenfalls gewaschen und mit Beimischung neuer Daune wieder richtig frisch gemacht. Das Ergebnis ist verblüffend, oder? Wenn das bei den Menschen mit der Wellnessfarm so klappen würde, dann wären die auf Jahre ausgebucht. Wir sind jedenfalls wieder voll einsatzbereit und haben Bock auf die nächste Reise.

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Wenn ihr eurem Daunenschlafsack auch mal was Gutes tun wollt, dann erfahrt Ihr auf unserer Infoseite zum Schlafsack Wasch-Service wie es geht.