Guppyfriend – Waschbeutel gegen Mikroplastik

Oftmals besteht Bekleidung zumindest anteilig aus synthetischen Stoffen. Vor allem im Bereich der Funktionskleidung ist ein Kunststoffanteil fast unumgänglich, da er für die Funktionalität sorgt.

Das Problem: beim Waschen lösen sich Mikrofasern von der Bekleidung. Diese Fasern landen wiederum im Abwasser und gelangen durch Flüsse zwangsläufig im Ozean. Während sich Mikrofasern von natürlichen Materialien abbauen und keine weitere Belastung für die Umwelt darstellen, ist das bei synthetischen Stoffen nicht so einfach. Diese Fasern lösen sich nur sehr langsam über einen langen Zeitraum auf. Man spricht hier von Mikroplastik. Die Belastung und Verschmutzung der Umwelt durch Mikroplastik nimmt immer weiter zu und gefährdet den Planeten und seine Bewohner*innen.

Die Lösung: keine Kleidung aus synthetischen Stoffen kaufen. Oder den Guppyfriend Washing Bag benutzen! Der Washbag wurde entwickelt, um mit wenig Aufwand etwas gegen diese Verschmutzung zu tun. Seine Poren lassen Wasser und Waschmittel durch, aber keine Mikrofasern! So kann die Umwelt bei jedem Waschgang geschont werden. Auch die Wäsche profitiert: dank der weichen Innenseite des Washbags brechen weniger Fasern ab und die Kleidung bleibt länger schön. Der Washbag selber verliert keine Fasern. Hergestellt wird er aus Polyamid 6.6, dessen Monofilamente eher Stäben als Fasern ähneln. So wird kein Material abgerieben. Der Washbag ist unbehandelt, ungefärbt und kommt ohne Zusätze aus – er kann sogar für medizinische Zwecke genutzt werden.

 

Der Guppyfriend Washbag funktioniert wie ein normaler Waschbeutel – nur, dass er Fasern, Fussel und Haare im Beutel hält und diese nicht ins Wasser gelangen können. Kleidungsstücke aus synthetischen Materialien werden in den Washbag gepackt und wie gewohnt gewaschen. Während des Waschgangs sammeln sich die Fasern in den Ecken und am Saum des Washbags. Zum Säubern wird er einfach auf links gedreht. Die Fasern können per Hand aufgesammelt und im Restmüll entsorgt werden. Bitte nicht über dem Waschbecken säubern – sonst wäre alles umsonst! In Deutschland wird Restmüll genutzt, um Strom zu erzeugen. Er endet also nicht auf Müllhalden. Die Abgase der Müllverbrennung werden gefiltert und sind zu 99% nicht giftig.

 

Achtung: Der Washbag ist nicht für Wäschetrockner geeignet, da er nur in Kombination mit Wasser funktionsfähig ist.